Erkennbar als Verbandszeichen die Schnecke: Diese steht für Langsamkeit,
Beharrlichkeit, Stetigkeit. Gegen die Fast-Food-Gesellschaft sollen die
kulinarischen Kulturen bewahrt, die regionalen Lebensmittel gefördert,
die Artenvielfalt der Haustiere sichergestellt werden. Die Entwicklung
von Geschmack als historische, kulturelle, individuelle, soziale und
ökonomische Dimension steht dabei im Vordergrund.
Slow Food versteht sich als Opposition gegen die Vernichtung der
Biodiversität, der Massenproduktion und Geschmacksvereinheitlichung durch
synthetische Aromen. Gerettet werden sollen aussterbende Nutztierrassen,
Obst- und Gemüsesorten sowie regionale und historische Rezepturen.
Der Einfluss der Slow Food Bewegung auf die Entwicklung neuer
Nahrungs- und Genussmittel ist unverkennbar und spielt auch in der
Weinwelt eine immer weiter zunehmende Rolle.
Bereits seit Ende der 80er Jahre ist Peter Mertes Mitglied bei Slow Food
und steht außerdem in regelmäßiger Zusammenarbeit zur
"Universität der Gastronomie", die in Italien unter Mithilfe dieser
Bewegung gegründet wurde und Studenten der Universität Praktika in den
von der Universität anerkannten Ausbildungsbetrieben ermöglichen - auch
bei Peter Mertes.
In den letzten Jahren hat Peter Mertes ausserdem ein Programm gestartet,
systematisch regional spezifische Weine zu entwickeln, die diesen Trends
folgen und vom Verbraucher verstanden werden.
Die Slow Food-Bewegung steht erst am Anfang, aber die passenden Antworten
auf die Vermarktung solcher Produkte befinden sich bei Peter Mertes
bereits in der Entwicklung. Nicht zuletzt ist Peter Mertes beispielweise
die einzige Kellerei in Deutschland, die noch über ein eigenes, großes
Weingut verfügt.
Mehr über die Non-Profit-Organisation SLOW FOOD erfahren Sie unter
www.slowfood.de oder
besuchen Sie die internationale Seite
www.slowfood.com.