Wine and Shine:
Auszubildende der Peter Mertes KG bringen eigenen Azubi-Wein auf den Markt
1 Euro pro Flasche geht als Spende an die Villa Kunterbunt
Bernkastel-Kues, 26.05.2026. Hier steckt Leidenschaft drin! Was vor wenigen Tagen in der Weinkellerei Peter Mertes in Bernkastel-Kues frisch gefüllt wurde, ist ein ganz besonderer Tropfen: 22 Auszubildende haben in den vergangenen Monaten mit viel Herzblut ihren eigenen Wein hergestellt. „Wine and Shine“ heißt der liebliche Riesling, der nun in den Verkauf geht.
Von der Auswahl der Rebsorte über die Traubenlese, Vinifikation und Design bis hin zu Vertriebskonzept und Marketingstrategie haben die Nachwuchstalente abteilungsübergreifend sämtliche Schritte selbst gestaltet und brachten dabei ihre individuellen Stärken ein. Die limitierte Edition lag ganz in den Händen der Auszubildenden. „Wir sind richtig stolz auf unseren Wein und freuen uns, dass wir jetzt mit dem Verkauf in den Endspurt unseres Projekts starten“, erklärt die 22-jährige Jacqueline Griesch, die das Projekt mitorganisiert und koordiniert hat. „Neben den vielen Erfahrungen, die wir über alle Abteilungen hinweg für unsere eigene Ausbildung sammeln konnten, ist es uns wichtig, dass wir mit ‚Wine and Shine‘ einen guten Zweck verfolgen.“ Denn: Pro verkaufte Flasche „Wine and Shine“ geht 1 Euro an die Villa Kunterbunt in Trier. Damit stellen sich die Auszubildenden in die Tradition der Weinkellerei, die seit ihrer Gründung vor über 100 Jahren immer auch soziale Projekte initiiert und gefördert hat.
Unter dem Motto „Mit Verantwortung reifen – wie guter Wein“ erhalten die Auszubildenden der Peter Mertes KG alle drei Jahre die Möglichkeit, als Team eigenverantwortlich einen Azubi-Wein herzustellen. Die Aufgaben werden unter den Azubis aller Ausbildungsberufe und -jahrgänge verteilt. Jeder Auszubildende kann sich nach seinen jeweiligen Stärken einbringen. So lernen sie gemeinsam, Verantwortung zu übernehmen und entwickeln ein Verständnis für betriebliche Abläufe über die eigene Abteilung hinaus. Projektmanagement und Organisation stehen genauso im Fokus wie Kreativität und Teamarbeit. Darüber hinaus lernen die Azubis, mit Herausforderungen umzugehen, und entwickeln ein ganz neues Selbstbewusstsein.
Mit ihrem innovativen Ausbildungskonzept und insbesondere dem Projekt „Azubi-Wein“ begeistert die Weinkellerei Peter Mertes bundesweit. So sicherte sie sich im Dezember bei einem der renommiertesten Ausbildungswettbewerbe Deutschlands in der Kategorie „Industrie, Handel, Dienstleistungen“ den 1. Platz und darf sich seitdem mit dem Titel „Ausbildungs-Ass 2025“ schmücken. „Unser Konzept steht für moderne Ausbildung, echte Teilhabe und einen hohen Praxisbezug – und genau das möchten wir unseren Nachwuchstalenten bieten“, erläutert Ausbildungsleiterin Franziska Lex. Das Ausbildungs-Ass wird seit 1996 jährlich von den Wirtschaftsjunioren Deutschland, den Junioren des Handwerks, der INTER Versicherungsgruppe sowie den Partnern „der Handel“ und das „handwerk magazin“ verliehen. Die Auszeichnung würdigt Unternehmen, die sich in der Ausbildung außergewöhnlich engagieren, neue Wege gehen und ihre Auszubildenden überdurchschnittlich fördern, insbesondere auch jene Jugendlichen, die eine besondere Unterstützung benötigen.
„Wine and Shine“ gibt es ab sofort im Rotwildkeller (Mittwoch bis Freitag, 12 bis 17:15 Uhr) sowie im Markthaus DEINHARD (Mittwoch bis Samstag: 12 bis 19 Uhr, Sonntag: 10 bis 17 Uhr) in Bernkastel-Kues. Der 2025er lieblich ausgebaute Riesling aus Bernkasteler Lage kostet 6,99 Euro und präsentiert sich leicht und fruchtig.
Ausführliche Informationen zur Ausbildung bei Peter Mertes erhalten Sie unter: www.wineandyou.de oder auf Instagram: @mertes.azubis. Aktuell gibt es noch freie Ausbildungsplätze für den Start im Sommer in den Berufen Weintechnologe, Industriemechaniker, Maschinen- und Anlagenführer sowie Fachkraft für Lagerlogistik.

Die Auszubildenden der Peter Mertes KG präsentieren stolz ihren eigenen Wein: Der lieblich ausgebaute Riesling „Wine and Shine“ ist ab sofort im Rotwildkeller und im Markthaus DEINHARD erhältlich.